Johann Murner will nachhaltige Nutzung für das Klostergut – und stellt weitere Ziele vor
In der gut besuchten Aufstellungsversammlung der Parteifreien Bürger Höslwang PFB wurde Johann Murner (55), selbstständiger Baggerunternehmer mit großer Mehrheit zum Bürgermeisterkandidaten nominiert. Murner ist seit 24 Jahren Mitglied im Gemeinderat.

 Die Kandidaten: (von links) Michael Linner, Peter Moser, Hermann Rieplhuber, Alexander Murner, Petra Murner, Bürgermeisterkandidat Johann Murner, Konrad Schachner, Stefanie Kästner, Michael Kink, Irmingard Parzinger, Arno Hintermayr (Bild: Copyright  Hr. Hans Stübl  Höslwang)

In der Vorstellung ging er auf die Ziele seiner Kandidatur ein.

Wichtig sei es, endlich eine nachhaltige Nutzung für das Klostergut zu finden. Der Schützenverein brauche Flächen für einen Schießstand und eine Sportmöglichkeit im Ort wäre auch für den Fortbestand der Schule wichtig. Die Finanzierung müsse aber gesichert sein, zusätzliche Gewerbeflächen im Gebäude würden Geld in die Kasse bringen, sagte Murner. Weiteres Thema: Lange werde am Wertstoffhof geplant, dies müsse endlich zum Abschluss gebracht und in Verbindung mit Bauhof und Vereinslager umgesetzt werden, so der Kandidat. Eine Heizzentrale für das Zentrum am alten Wertstoffhof mit Fernwärme für den Umgriff und lokalen Lieferanten für die Hackschnitzel wären ein zukunftsweisendes Projekt. Schwierig sei die Situation beim Bauland für Einheimische, hier müsse mit dem kirchlichen Grundstückseigentümer gesprochen werden. Nicht aus den Augen verloren werden dürfen laut Murner die Gemeindestraßen. Wie in der Vergangenheit müssten Sanierungen rechtzeitig durchgeführt werden, um einen Stau zu vermeiden, so Murner. Die Mitglieder stimmten für eine gemeinsame Liste der Gemeinderatskandidaten mit der CSU. Die Parteivorstände hatten im Vorfeld die Bedingungen vereinbart. Listenplatz eins wird durch Los entschieden, alle weiteren werden im Reißverschlussverfahren PFB/CSU vergeben, so Versammlungsleiter Jörg Hintermayr. Da nur zehn von zwölf Listenplätze vergeben werden konnten, erscheint der Kandidat mit den meisten Stimmen in der Versammlung, Michael Kink, dreimal auf der Liste.stü

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